Starke Poor Pigs bezwingen Dukes-Reserve deutlich

1. Spiel (0:17-Sieg):
12345RHE
Poor Pigs2744-17121
Dukes 20000-024
W: Bergado, L: Rodriguez, S: -
2. Spiel (0:13-Sieg):
12345RHE
Poor Pigs172031391
Dukes 200000023
W: König, L: Ruhnow, S: -

In der Baseball-Verbandsliga Mitteldeutschland präsentierten sich die Poor Pigs am Sonntag bei den Dresden Dukes 2 mit einer starken Teamleistung. Bei den 0:17- und 0:13-Auswärtssiegen ließ die Verteidigung nichts anbrennen, während die Offensive fast nach Belieben punktete.

Spiel 1 des Doppelspieltages begann mit einer ungewöhnlichen Reihung an Spielzügen, nachdem der Dresdener Pitcher Rodriguez kaum Kontrolle über seine Würfe hatte. Er schickte die ersten drei Schlagmänner auf die Bases, die ihm dann jedoch prompt durch zwei Stealversuche, welche die Verteidigung der Dukes in Aus verwandelte, halfen. Das erste offensive Highlight war ein satter Schlag ins Outfield durch Gunnar Schäfer zu seinem ersten RBI-Double. Doch auch er wollte zu schnell vorrücken. Der Catcher der Dresdener konnte dies jedoch verhindern – Angriffswechsel. Jorge Bergado, erfahrener Linkshänder der Poor Pigs, übernahm mit seinem Catcher Tim Schrader das Zepter, zwei schnelle Strikeouts und ein Flugaus schickte die Dukes wieder enttäuscht auf die Bank. Im Gegenzug starteten die Magdeburger mit Bedacht und bei fünf Hits und drei Walks ein Punktefest. Ganze sieben Runs auf der Anzeigetafel zeigten, dass alle aus dem ersten Spielabschnitt gelernt hatten. Hervorzuheben ist ein 2-Run-Double durch Jen-Heng Pang.
Die Dukes antworteten wiederum mit Back-to-Back-Singles. Bergado konterte mit drei lupenreinen Strike Outs. Es bildete sich Frustration bei den Dresdenern in Anbetracht der Werferleistung des Magdeburgers. Die Dukes wechselten schon im dritten Inning ihren Starter. Wegener fand jedoch auch nicht vollständig in seinen Rhythmus, fünf Walks und drei Hits führten zu weiteren vier Runs und einem Zwischenstand von 13:0 für die Poor Pigs. Deren Coaches drosselten die Angriffsstärke ihrer Spieler auf den Bases, es galt hier nicht nach Statistik spielen, sondern den tapfer kämpfenden Gegner mit kontrollierter Offensive zu fordern. Weitere vier Punkte liefen dann Moritz Wahl, Tim Schrader, Julius Gleich und der erfahrene Alexis Izquierdo heim, alle Spieler der Poor Pigs waren in diesem Inning am Schlag bis es zum Wechsel des Angriffsrechts kam. Es war Zeit, dass Niklas Ziegler als Einwechselwerfer seine Qualität unter Beweis stellen musste. Er haderte jedoch bei immer schlechter werdendem Wetter. Regen und Wind drosselten ihn – Dresden wiederum startete im vierten Inning mit aller Kraft und überlegt. Die ersten drei Dukes standen plötzlich auf Base, Zeit zu handeln. Ein Pick-off von Catcher Schrader zu Pang am dritten Base, ein Strike Out und ein Ground-Out beendete die Bemühungen der Dukes und auch das Spiel. Vorzeitig siegten die Poor Pigs 17:0. Die solide stehende Verteidigung ließ nur zwei Hits der „Herzöge“ aus Dresden zu, eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Im zweiten Spiel übernahm Daniel König als Pitcher die Rolle des Matchwinners. Allein zwölf Dresdener setzten sich nach Strike Outs wieder auf ihre Spielerbank. Einzig ein Double durch Mach im dritten Inning und ein Single von Wegener im fünften Inning ließ Hoffnung verheißen. Aber die Verteidigung der Magdeburger stand wie eine Wand hinter ihrem Pitcher. Die Sachsen kamen nie weiter als bis auf das zweite Base und strandeten dort. Nichts konnte König von einem weiteren Shutout für die Poor Pigs abhalten. Unterstützung fand er bei seiner Offensive und deren klug selektierten Aktionen. Erst verhalten und dann wie im ersten Spiel mit voller Fahrt wurde der Punktehunger gestillt. Durch harte Schläge von König, Bergado und Jun Otsuki konnten die Mitspieler, welche nach Fehlwürfen der jungen Dresdener Mannschaft auf den Bases warteten, Punkte erzielen. Die Gegenwehr der Dukes kam fast vollständig zum Erliegen. Zu stark war das Auftreten der Magdeburger. Matthias Jöde als Manager führte seine Poor Pigs zum nie gefährdeten 13:0-Auswärtssieg, er konnte sich auf seine erfahrenen und teilweise ebenfalls sehr jungen Spieler in der Verteidigung und Offensive verlassen.

Zeit zum Ausruhen gibt es für die Ottostädter nicht, am Samstag stehen sie in Chemnitz wieder auf dem Baseballplatz und fiebern zu den magischen Worten eines jeden Baseballspielers: Play Ball!

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