Wallbreakers am Samstag zu stark für Poor Pigs

1. Spiel (12:02-Niederlage):
1234567RHE
Poor Pigs10001--223
Leipzig52311--12101
W: Gorman, L: Bäthge, S: -
2. Spiel (16:05-Niederlage):
1234567RHE
Poor Pigs10301--511
Leipzig4453---16143
W: Kolb, L: Zimmermann, S: -

Bei den Leipzig Wallbreakers konnten die Poor Pigs am Samstag nicht an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen. Ungefährdet gewannen die Sachsen beide Spiele mit 12:02 und 16:05.

Aufgrund urlaubs- und arbeitsbedingter Ausfälle konnten die Magdeburger nur mit einem reduzierten Kader (u.a. nur einer von vier Stammpitchern) in die Messestadt reisen. Das erste Spiel des Doubleheaders begann daher Tobias Bäthge auf dem Werferhügel, der sonst auf der Catcher-Position spielt. Seine Würfe bereiteten den Leipzigern kaum Probleme, sodass sich die Wallbreakers schnell eine komfortable Führung herausspielten. Mit Dave Gorman boten die Gastgeber zudem wieder einen guten Pitcher auf, der die Offensive der Poor Pigs mit seinen varientenreichen Würfen fest im Griff hatte. Einzig Matthias Jöde und Thomas Rochel schafften es mit ihren Schlägen sicher auf das erste Base. Nur durch Fehler in der Verteidigung der Wallbreakers gelangen den Magdeburgern daraus zwei Runs, die jedoch nicht reichten um die Wallbreakers zu gefährden. Das Spiel endete so nach fünf Innings mit 12:02 für den Vorjahresmeister.

Im zweiten Spiel begann Eric Zimmermann für die Poor Pigs auf der Pitcherposition. Auch er konnte die schlagstarken Wallbreakers nicht bändigen, die mehrere Pitches hart und weit schlagen konnten. In jedem ihrer Schlagdurchgänge erzielten die Platzherren so mehrere Punkte und brachten sich früh auf die Siegerstraße. Für die Magdeburger hingegen lief es offensiv nicht viel besser als im ersten Spiel: Gegen den Leipziger Pitcher Daniel Kolb und seine Defensive konnten die Poor Pigs nur fünfmal die Homeplate überqueren und punkten. Besonders freute sich die Mannschaft dabei über den Run von Matthias Stephan, der als Neuling sein Debut für die Magdeburger gab. Am Ende gewannen die Wallbreakers so auch das zweite Spiel des Doubleheaders verdient mit 15:06.

Trotz der deutlichen Niederlagen zeigte das Team der Poor Pigs eine gute Moral und steckte zu keinem Zeitpunkt auf. Vielmehr nutzten die Spieler die Spiele gegen einen starken Gegner, um auch ungewöhnliche Spielzüge zu probieren und trainieren. Vielleicht erweist sich das am 4. August in den Heimspielen gegen die Braunsbedra Coalminers, wenn es um die endgültige Qualifikation für die Playoffs geht, schon als nützlich. Das Sachsen-Anhalt-Derby beginnt um 11 Uhr auf dem Sportkomplex „Tonschacht“ in Magdeburg-Westerhüsen.

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